Schule Herznach

Geschichte der Schule

Rückblick auf mehr als 200 Jahre Schule in Herznach


18. Jahrhundert Angeordnet durch die Kaiserin Maria Theresia wird ein freiwilliger Schulbetrieb aufgenommen (nur Religion ist obligatorisch).

1805 Der Kanton Aargau erlässt eine Schulordnung, die alle Gemeinden verpflichtet, eine Primarschule einzurichten.

1819 Bezug des ersten Schulhauses in Herznach. Die Baukosten betragen 1'800 Franken, für 228 Franken Jahressalär werden ein Lehrer und ein Hilfslehrer eingestellt.

1830 Die Unterschule zählt 82, die Oberschule 65 Schülerinnen und Schüler.

1898 Ein neuer stattlicher Schulbau wird bezogen. Die Kosten betragen 41'500 Franken.

1926 Die Schule erhält eine 3.Abteilung (Unter-, Mittel- und Oberschule).

1947 Herznach richtet eine Hauswirtschaftsschule ein

1954 Die Gemeindeversammlung beschliesst die Schaffung einer eigenen Sekundarschule, der Kanton stellt den Bau einer Turnhalle als Voraussetzung.

1956 Die Turnhalle wird beschlossen, im gleichen Jahr kann der Unterricht der Sekundarschule für die Schüler aus Asp, Densbüren, Ueken und Herznach beginnen.

1957 Bezug der neuen, für damalige Verhältnisse grosszügig bemessenen, Turnhalle.

1967 Erstmals führt die Schule Herznach ein Skilager durch.

1973 Bezug eines neuen modernen Schulhauses mit Sportplatz und Aula. Im alten Schulhaus wird die Hauswirtschaftsschule renoviert und um einen Theoriesaal erweitert und ein Kindergarten eingerichtet.

1975 Mit einem umfangreichen, dreitägigen Jugendfest wird die neue Schule Herznach gefeiert.

1983 Einführung der 4. Sekundar- und 4. Realschul-Abteilung.

1989 Zum ersten Mal findet in Herznach ein öffentliches Kerzenziehen statt. Es wird von der 5. Primarklasse durchgeführt. Mit dem Erlös finanziert sich die Klasse ihr Klassenlager.

1993 Bezug des Oberstufenschulhauses mit modernster Infrastruktur (Jedes Zimmer verfügt über TV, Hellraum- und Diaprojektor. Ein gut ausgerüstetes NAWI-Zimmer dient dem Unterricht in Physik, Chemie und Biologie. In zwei Werkräumen können handwerkliche Arbeiten aller Art erstellt werden. Im eigenen Biotop sind Naturbeobachtungen möglich. Eine Bibliothek fand endlich Platz.)

1996 Die Oberstufenzimmer werden mit Computern ausgerüstet.

1999 Rund 30 Lehrkräfte unterrichten an der Schule Herznach  234 Schülerinnen und Schüler.

2005 Im April wird im Primarschulhaus ein Computerzimmer mit 17 Computern eingerichtet. Davon sind 13 ans Internet angeschlossen.

2005 Auf Ende Schuljahr 2004/2005 verliert Herznach im Zuge von REGOS seine Oberstufenklassen der Real- und Sekundarschule. Auf einen Schlag halbiert sich die Zahl der Schüler und Schülerinnen, die in Herznach die Schule besuchen. In der gleichen Zeit wird mit der Lehrerschaft und den Behörden von Ueken Kontakt aufgenommen mit dem Ziel, in Zukunft vermehrt zusammenzuarbeiten. Die Einsetzung einer gemeinsamen Schulleitung wird durch eine Arbeitsgruppe vorbereitet. Im laufenden Schuljahr werden bereits mehrere Anlässe von den beiden Schulen gemeinsam durchgeführt (Maibummel der Lehrerschaft, Sporttag, Sternmarsch in der Adventszeit, gemeinsame Weiterbildung der beiden Lehrerteams). Leider nimmt die Gemeinde Densbüren die Einladung nicht an, bei der gemeinsamen Schulleitung mitzumachen.

2006 Die Turnhalle aus dem Jahr 1957 sowie das Schulhaus 1973 werden umfassend renoviert. Bei der Turnhalle sind es vorwiegend Sicherheitsmängel, die es zu beheben gilt. Aber auch der Hallenboden wird erneuert, da er überall Risse aufweist und in den vergangenen Jahren immer rutschiger wurde. Gleichzeitig wird aber auch der Geräteraum vergrössert. Beim Schulhaus 1973 werden die ganzen Fensterfronten ersetzt, das Dach wird saniert und einige Räume werden den neuen Verwendungszwecken angepasst. Auf Anfang Schuljahr 2006/2007 werden die beiden Kindergartenabteilungen sowie der TW-Raum in die Schulhäuser 1973 und 1993 integriert. Das Schulhaus 1898 wird von der Schule inskünftig nicht mehr genutzt.

2006 Auf Anfang Schuljahr 2006/2007 erhält die Primarschule Herznach zusammen mit der Primarschule Ueken in der Person von Rolf Marti ihren ersten Schulleiter.

2007 Die Schule Herznach wird IS-Schule mit integrierter Heilpädagogik.

2009 Auf Beginn des Schuljahres 2009/10 wird in Blockzeiten unterrichtet. Eric Nünlist wird neuer Schulleiter. Gleichzeitig wird Ruth Kohler - bisher schon Sekretärin - Mitglied der Schulleitung.

2011 Auf Beginn des Schuljahres 2011/12 übernimmt Ruth Kohler das Amt der Schulleiterin. Neu kommt Melanie Moser als Schulsekretärin ins Team.

Ab Schuljahr 2013/14 gehört der Kindergarten der Volksschule an und ist somit obligatorisch. Der Stichtag wird auf den 31. Juli des Jahres gelegt, in welchem das Kind  das 4. Lebensjahr erreicht.

Ab Schuljahr 2014/15 werden die Schulen im Aargau mit 6 Jahren Primarschule und 3 Jahren Oberstufe geführt.

2015 Der Kanton setzt die Mindestanzahl Schüler einer Primarabteilung von 12 auf 15, gleichzeitig orientiert er sich an der Höchstschülerzahl einer Abteilung (25). Für unsere Schule bedeutet das die Bildung zweiklassiger Abteilungen.

2016 Die Primarschule Herznach wird als Pilotschule für das Projekt NRVS (Neue Ressourcen-Verordnung) auserwählt und kann ab Schuljahr 2016/2017 ein Globalpaket Pensen frei einsetzen.

2016 Die Gemeindeversammlung nimmt die Kreditvorlage für die Einsetzung einer Schulsozialdienst-Mitarbeiterin an. Brigitte Stamm übernimmt nach den Sportferien das 20%-Pensum.

2018 Die Schulsekretärin Melanie Saridis (ehem. Moser) nimmt eine neue Herausforderung an. Neu übernimmt Claudia Bonge mit ebenfalls je 20% in Herznach und Ueken das Sekretariat.

2019 Die Schulsekretärin Claudia Bonge nimmt eine neue Herausforderung an. Neue Sekretärin wird ab Mitte August Janine Schärer aus Gipf-Oberfrick mit gleichbleibendem Pensum.